RuheINSEL als geschützter Raum

Die „geheime Gruppe im sozialen Netzwerk“

… ein wirklich geschützter Raum?

Die Pflege ist am Boden. Pflegende Angehörige benötigen als Randgruppe dringend Unterstützung.

Unsere geheimen Gruppen in sozialen Netzwerken brachten hier zwar seit 2015 zunächst eine kleine Hilfe und einen Austausch, jedoch nicht das, was dauerhaft akzeptabel ist, da auch Gruppen Schwachstellen und vor allem Sicherheitslücken haben.

Die geheime Gruppe stellt zwar die strikteste Form der Gruppen dar und kann nur von Mitgliedern der Gruppe gefunden werden, jedoch entspricht selbst eine geheime Gruppe nicht dem geschützten Rahmen, den wir uns für unsere Familien wünschen. Gehackte Konten, Datenschutzlücken, Verbreitung der Themen nach außen, Kuckuckseier welche uns in die Gruppe gebracht wurden, Stalking, akquirieren von Neukunden und Mandaten etc. waren Anlass genug zum Handeln. Soziale Medien sind hilfreich im Marketing und um neue Kontakte zu knüpfen, aber im Bereich der Pflege verursachen derartige Plattformen nur zusätzliche Unsicherheit und Unruhe.

Pflegende Angehörige benötigen einen geschützten Raum, um sich nur auf das eigentliche Thema der Lösungsfindung bei Alltagsproblemen konzentrieren zu können.

Für allgemeine Themen können Gruppen in sozialen Medien hilfreich sein, nicht aber bei individuellen, persönlichen Angelegenheiten.

Nicht jede Familie möchte ihre eigene Situation mit vielen Mitgliedern teilen und Gefahr laufen, dass die intimsten Angelegenheiten nach draußen getragen werden oder über die Messanger- Funktion belästigt zu werden (Stichwort: Cybermobbing).

Betroffene Familien vertrauen uns oftmals ihre intimsten Angelegenheiten an und da ist höchstmöglicher Sicherheitsschutz für uns selbstverständlich.

Nutzerinnen und Nutzer von Gruppen in sozialen Medien mit einem behinderten Kind konnten zwar eine zeitlang mit dem Delphin-Netzwerk und betroffenen Familien in direkten Dialog treten und sich gegenseitig austauschen jedoch wurden wir schnell eines Besseren belehrt, was die Diskretion betraf.

Zu viele Informationen wurden nach außen verbreitet, „Kuckuckseier“ welche uns in die Gruppe gesetzt wurden um Informationen zu bekommen, welche der Sache nicht dienlich waren.

Ferner gab es regelmäßig Beschwerden von neuen Partnern wegen Belästigung, sodass hier neue Wege gefunden werden mussten.

Das Wohl unserer Familien, Partner und auch unserer Partner liegt uns am Herzen, denn diese verdienen höchsten Respekt.

Die Pflege ist am Boden und Pflegekräfte – beruflich und privat- und auch die Berater waren schon lange vor der Corona-Pandemie deutlich überlastet. Änderungen im Pflegebereich, wie bspw. die Diskussionen über das Entlastungsbudget der Bundesregierung fordern die pflegenden Angehörigen und auch die Berater zusätzlich, was zu einer deutlichen Mehrbelastung führt. Diese Arbeit zusätzlich aufzufangen und auch Beratungen aus dem öffentlichen Bereich mit zu übernehmen, ist nicht mehr vertretbar!!  Belästigungen von außen erschwerten die ohnehin schon überlasteten Partner und Berater zusätzlich, sodass hier eine Lösung gefunden werden musste!

„Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.“

Antoine de Saint-Exupery

Herausforderungen gehören zum Leben. Manchmal scheint der Blick auf das Wesentliche jedoch verstellt, oder die eigenen Kräfte reichen nicht mehr aus um ein Problem allein zu lösen.  Alles das ist eine zusätzliche Belastung für pflegende Angehörige.

Mit unseren Gesprächsangeboten helfen wir pflegenden Angehörigen ihre eigenen Ressourcen wiederzufinden, geben Denkanstöße und lassen sie teilhaben an unserem Wissen und langjährigen Erfahrungen in einem wertschätzenden Austausch!

In der Vergangenheit konnten betroffene Familien derartige Beratungsangebote über den Delphin-Netzwerk-Förderverein nutzen, was jedoch seit der Auflösung im Jahr 2018 nicht mehr ehrenamtlich möglich war! Das Geld um Beratungsgespräche finanzieren zu können fehlt jedoch oftmals!

 

Um den betroffenen Familien und den pflegenden Angehörigen dennoch in deren schwierigen Situation helfen zu können, bieten wir den Beratungsservice über teilnehmende Partnerfirmen an.

Die Gebühr für unsere gemeinsame Beratung wird also von den teilnehmenden Firmen übernommen, also von Firmen die erkannt haben, dass soziale Verantwortung uns alle angeht  also Firmen, die nicht nur von sozialem Engagement reden, sondern handeln.

Dieses Angebot wird im Rahmen unseres 360° Beratungs-Service angeboten, an dem sich vorerst nur wenige Firmen und deren zu betreuenden SPA beteiligen können.

Bei diesem Angebot stellen wir den beteiligten Firmen auf Wunsch eine eigene Telefonnummer zur Verfügung, über die uns betroffene Familien zu den festgelegten Zeiten erreichen können.