Naturheilzentrum Bottrop

Austherapiert – ja – aber mit Perspektive!

Wenn Aufgeben keine Option ist – Neue Perspektiven mit „Reiz“

Austherapiert – kaum ein anderes Wort steht so sehr für Leiden in Hilflosigkeit und das Aufgeben von Hoffnung.

Das Gefühl, sich dem Schicksal machtlos ergeben zu müssen, belastet Betroffene und ihr Umfeld oft sehr stark. Doch die Diagnose „austherapiert“ muss nicht das Ende bedeuten, sondern kann im Gegenteil für einen Neuanfang stehen. Im Naturheilzentrum Bottrop finden Opfer häufig schwerster Schicksalsschläge wieder Hoffnung und Kraft für ein lebenswerteres Leben.

Mit einem Mal war alles anders. Der Schock steht Claudia Schmidt noch heute ins Gesicht geschrieben, wenn sie an den Unfall ihrer Tochter Nadine zurückdenkt: „Die Warterei im Krankenhaus machte uns wahnsinnig.“ Nadine lag da noch im künstlichen Koma und wurde maschinell beatmet. „Nach fünf Tagen musste die Schädeldecke geöffnet werden, weil das Hirn angeschwollen ist, anschließend ging es der Lunge immer schlechter.“

Es folgten immer neue Hiobsbotschaften und immer neue Behandlungen. Auch nach einem Luftröhrenschnitt und weiteren Hirnwasserentnahmen ging es Nadine nicht besser. Dann der nächste Schock: Nach einer Reihe von Hirnschlägen müssen die Ärzte Nadines Leben in einer Not-OP abermals retten. Nadine überlebt, doch die Verletzungen und Rückschläge hinterlassen ihre Spuren: Sie kann nicht mehr sprechen, sich nicht mehr bewegen. Auch das selbstständige Essen und Trinken funktioniert nun nicht mehr. Nadine ist zu diesem Zeitpunkt gerade erst 22 Jahre alt.

Für die Ärzte ist die junge Frau ein hoffnungsloser Fall: austherapiert. „Jeder hat uns erzählt, dass Nadine nicht mehr zu helfen wäre. Das Stammhirn sei geschädigt. Hinzu kamen dann auch noch epileptische Anfälle“, erinnert sich Mutter Claudia. Sie und der Rest der Familie werden dabei mit ihrem Leid weitestgehend alleingelassen. Selbst die Anerkennung von Nadine als Fall der Pflegestufe 3 gestaltet sich wie ein Spießrutenlauf. Das Gefühl von Hoffnungslosigkeit zehrte an den Kräften der Schmidts.

Verlorene Hoffnung ist kein Einzelfall

Ähnlich erging es auch Familie Wenzel. Tochter Tanja wurde früh schwanger, gebar ihr erstes Kind noch vor dem Abitur. Alles schien gutzugehen, doch die heile Welt währte nicht lange: Knapp fünf Wochen nach der Geburt erlitt Tanja wie aus heiterem Himmel einen Herzstillstand. Sie wurde reanimiert, doch da hatte ihr Gehirn aufgrund des Sauerstoffmangels bereits großen Schaden genommen. Tanja fiel in ein Wachkoma und musste zusätzlich für einige Zeit beatmet und künstlich ernährt werden.

In den ersten Wochen zeigte das Mädchen kaum Verbesserungen ihres Zustands, reagierte nicht auf äußerliche Reize und zeigte kaum Momente des Bewusstseins. Nur sehr langsam lernte Tanja wieder Kontakt mit der Außenwelt aufzunehmen. Die schier endlosen Therapie-Sitzungen zeigten zwar ein paar Erfolge, hinterließen jedoch ihre Spuren in Tanjas Psyche, wie Mutter Helene noch lebhaft zu beschreiben weiß:

„Sie war ihre Therapien satt und wollte nur noch ihre Ruhe. Sie stand noch immer unter intensiver antiepileptischer Medikation, war ständig müde und reagierte zunehmend gereizt und aggressiv.“

Tanja wollte nach Hause, hatte genug von den Therapien und Medikamenten. Dabei schränkten die körperlichen Folgen ihres Herzstillstands die junge Frau immer noch stark ein. Vor allem der Bewegungsapparat hatte gelitten, sodass Tanja mit Spastiken zu kämpfen hatte und sich nur unter größter Mühe bewegen konnte. Vater Tobias und Mutter Helene wussten nicht mehr weiter, wer könnte ihrer Tochter jetzt noch helfen?

Therapie nicht gegen, sondern mit den Angehörigen

Auf ihrer verzweifelten Suche stießen beide Familien unabhängig voneinander auf eine Gesundheitseinrichtung im Herzen der grünsten Stadt des Ruhrgebiets, die sich mit der Behandlung schwerkranker Patienten bereits einen Namen gemacht hatte: das Naturheilzentrum Bottrop, kurz NABO.

Claudia Schmidt erinnert sich dabei noch sehr gut an das erste Aufeinandertreffen mit Institutionsleiter Farid Zitoun: „Eigentlich war ich entsetzt über diesen Mann. Er sagte mir auf den Kopf zu, dass ich mich für den Unfall meiner Tochter verantwortlich fühlte, sie endlich nicht länger wie ein Baby, sondern wie eine erwachsene Frau behandeln sollte.“

Für die Familie arbeitet das Behandlerteam einen Therapieplan für Nadine aus. Die Angehörigen waren dabei fest eingebunden, denn auch sie stehen gemeinsam mit dem Patienten selbst in der Bottroper Einrichtung für Komplementärmedizin im Fokus – mit Erfolg, wie Mutter Claudia beschreibt: „Nicht nur bei mir hat ein Umdenken eingesetzt. Ich habe wieder gelernt, anderen zu vertrauen und ein „heilsameres“ Verhalten für mich und mein Kind an den Tag zu legen.“

Ähnlich beschreibt auch Helene Wenzel ihre Erfahrungen im NABO: „Etwas vollkommen Neues ist die Erfahrung als Mutter absolut miteinbezogen zu werden, sich ernstgenommen fühlen können und selbst daran zu gesunden. Ich bin mir sicher, dass viele Angehörige verstehen, was das bedeutet, im Naturheilzentrum Bottrop wird gelebt: „Wenn es den Angehörigen nicht gutgeht, so kann es dem Betroffenen auch nicht gutgehen.“ Also wird zum Wohle aller beigetragen.“

Vielversprechende Erfolge wecken neue Hoffnung

Letztendlich zeigte das gemeinsame und ganzheitliche Vorgehen bei den Betroffenen selbst eine beeindruckende Wirkung, wie Nadines Vater Herrmann berichtet: „Nadine ist wacher geworden, versteht alles und kann dieses Verständnis auch deutlich äußern. Ihre Spastik hat sich gelockert, die Gelenke lassen sich leichter bewegen. Auch die begleitenden Physiotherapeuten bei uns zu Hause sind absolut begeistert von der bisherigen Entwicklung Nadines.“

Ginge es nach der Meinung der behandelnden Ärzte, wäre diese Entwicklung nicht möglich gewesen. Doch der Kampf, das stete Weitermachen ohne einen Gedanken an Aufgeben zu verschwenden, hat unterstützend zusammen mit den Therapieschritten im Naturheilzentrum Bottrop Kräfte freigesetzt, die vorher unmöglich Geglaubtes möglich machten.

Über ähnliche Fortschritte weiß auch Tanjas Mutter Helene zu berichten: „Ihr Gesamtzustand stabilisierte sich zusehends, Tanja nahm zehn Kilo zu und nach anfänglichem Lautieren ist sie mittlerweile in der Lage, einzelne Silben zu sprechen. Nach und nach erlernte sie alltägliche Fertigkeiten, wie zum Beispiel Haare kämmen oder Zähne putzen. All dies, aber auch das inzwischen möglich gewordene tägliche Spielen mit Sohn Thomas, führte zu einer deutlichen Zunahme von Lebensfreude und Lebensqualität.“

Kleine und große Wunder kommen nur durch Weitermachen

Es sind Geschichten wie diese, die nicht nur Patienten und Angehörigen, sondern auch den Mitarbeitern im NABO neue Kraft und große Glücksmomente schenken. Für Farid Zitoun, einer der Gründer des Zentrums für Naturheilverfahren, sieht in den bewegenden Schicksalen dabei auch immer ein Signal an andere Betroffene, nicht aufzugeben:

„Wir hören und erleben häufig bei Angehörigen von schwer erkrankten oder durch Unfälle stark eingeschränkten Patienten, dass diese uns sagen, dass sie beinahe schon aufgegeben haben. Meist ist das eine Konsequenz der Diagnose „austherapiert“. Dabei ist es genau das Aufgeben, was das Schicksal erst besiegelt.“

Vom Aufgeben geht man im Naturheilzentrum Bottrop zunächst nicht aus. Im Gegenteil: Denn vielfach kann durch das Öffnen bisher nicht beschrittener Wege ein neuer Impuls gesetzt werden, der neue Kräfte weckt. Letztlich birgt dies auch die Möglichkeit in sich, dass sowohl bei den Angehörigen wie auch den Betroffenen eine Verbesserung der Situation erreicht wird.

„Manchmal geht es darum, die Motivation nicht zu verlieren, sondern weiterzumachen und weiterzukämpfen. Den Blick auf Alternativen zu richten, die vielleicht vorher noch nicht miteinbezogen wurden. Die Naturheilkunde hält dabei einige sinnvolle solcher Ansätze bereit“, so Zitoun.

Synergien nutzen, Impulse setzen

Das Therapiekonzept des Naturheilzentrum Bottrop basiert neben Tradition auf einer Reihe durch Erfahrung geformter Behandlungsansätze, die als Ergänzung zur Schulmedizin genau dort unterstützend eingesetzt werden, wo die Schulmedizin alleine nicht mehr ausreicht.

Einen der Schwerpunkte setzt Farid Zitoun zusammen mit seinem Kollegen, dem Heilpraktiker Christian Rüger, dabei auf eine spezielle Akupunktur als Reiztherapie. Dabei werden über gezielte Nadelstiche (Mikroakupunktur) Impulse im Körper ausgelöst, die unter anderem vorhandene Heilungsprozesse aktivieren sollen (das nabomed concept).

Zudem stehen dahinter die klassischen Ideale der Naturheilkunde, die heute relevanter denn je sind, wie Christian Rüger beschreibt: „In der Naturheilkunde wie auch in unserer Praxis steht einzig und allein der Mensch im Mittelpunkt. Er wird nicht zum „Patienten“ reduziert, sondern als Ganzes wahrgenommen und entsprechend therapiert. Das Ziel ist es dabei, die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren bzw. zu reaktivieren.“

Erfahrung aus fast drei Jahrzehnten zeigen sich in Wissen und Handeln und machen die Therapeuten zu gefragten Fachleuten unter anderem für die Behandlung von Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma, im Wachkoma oder nach Schlaganfällen – in Deutschland aber auch über die Landesgrenzen hinaus nicht zuletzt auch wegen ihrer individuellen Behandlungsansätze und Pionierarbeit.

Im Naturheilzentrum Bottrop werden Selbstheilungskräfte mobilisiert

Im Naturheilzentrum Bottrop, kurz NABO, werden die Synergien zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde bestmöglich ausgenutzt. Als Ergänzung zu schulmedizinischen Therapien eröffnet das NABO dort neue Wege, wo ein Ansatz alleine an seine Grenzen stößt. Die Grundlage dafür bildet die Naturheilkunde mit ihren verschiedenen Heilansätzen aus der chinesischen, indianischen aber auch indischen Medizin. Behandlungserfahrung aus mehr als 25 Jahren kommt Patienten und Angehörigen gleichfalls zugute.

Das nabomed concept stellt das Herzstück der Arbeit im Naturheilzentrum dar und ist eine spezielle Mikrostichtechnik (Akupunktur). Das jeweils individuelle Therapiekonzept basiert auf einer Weiterentwicklung verschiedener Akupunkturformen wie etwa der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Durch wiederkehrende Reize und Impulse sollen Selbstheilungskräfte den Körper wieder anregen, seine eigenen Regenerationskräfte zu mobilisieren.

Farid Zitoun und Christian Rüger sind Gründer des NABO. Sie praktizieren das nabomed concept und leiten ein breit gefächertes, intensiv ausgebildeten Team, das jeden Menschen gemäß der Leitsätze der Naturheilkunde als Ganzes sieht und behandelt. Die Einbindung des persönlichen Umfelds, vor allem der Familie des Patienten, stellt dabei einen wichtigen Bestandteil dar.

Die Gesundheitsinstitution widmet sich im Schwerpunkt gerade solchen Patienten, die etwa aufgrund von schweren neurodegenerativen Erkrankungen oder Unfällen große bis größte Einschränkungen im Alltag erleben, sowie ihren Angehörigen. Ziel ist dabei durch alternative Behandlungswege und neue Perspektiven Kraft für ein Leben zu finden, das wieder als lebenswürdig empfunden wird – sowohl von Betroffenen als auch ihrem persönlichen Umfeld.

Kontakt

Naturheilzentrum Bottrop

Farid Zitoun & Christian Rüger

Heilpraktiker
Kirchhellener Strasse 9a
46236 Bottrop
Deutschland

Tel +49 (0) 2041 7207-0
E-Mail: info@naturheilzentrum.com

Internet: www.naturheilzentrum.com