Therapiebegleithundeteam

Therapiebegleithundeteam

Die Therdog Akademie
bildet seit 2011 Therapie- und Pädagogikbegleithundeteams aus, das Netzwerk besteht mittlerweile aus ca. 200 ausgebildeten Teams. Bei Anfragen nach speziellen Leistungen stellen wir gerne eine Email in unseren Verteiler um einen Therapeuten oder Pädagogen zu finden. Einige befinden sich auch auf der Homepage unter Absolventen mit Ihren Kontaktdaten.

Therapie - Tiergestützte Therapie
Hunde haben keine Erwartungshaltung an den Menschen – sie bewerten ihn in keiner Weise, sondern nehmen ihn an, wie er ist. Die Emotionen des Hundes sind immer ehrlich, seine Zuneigung ist bedingungslos. Auf psychischer Ebene geben Hunde Zuneigung und Geborgenheit. Sie reduzieren Ängste, fördern emotionale Ausgeglichenheit und Kommunikation. Sie geben Motivation, steigern das Wohlbefinden, helfen dabei, Stress abzubauen, und spenden Trost. Gesundheitliche Probleme treten in den Hintergrund. Der Einsatz eines Therapiebegleithundes hat einen hohen Aufforderungscharakter, und auch therapieerfahrene/-müde Kinder, Jugendliche und Erwachsene lassen sich neu zu Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrungen motivieren.

TherDog-Therapie bietet die Möglichkeit für Einzelpersonen oder Institutionen, an pädagogischen, therapeutischen und sozialintegrativen Angeboten im Altersspektrum vom Kleinkind bis hin zu Hochbetagten teilzunehmen. Die Durchführung der tiergestützten Therapie mit Hund erfolgt zielorientiert anhand einer klaren Prozess- und Themenorientierung unter Berücksichtigung tierethischer Grundsätze mit anschließender Dokumentation und fachlich fundierter Reflexion. Die spezifischen Ziele der tiergestützten Therapie orientieren sich je nach Indikationsstellung an Bedürfnissen, Ressourcen und am Störungsbild wie Förderbedarf des jeweiligen Klienten.

Therapiebegleithundeteam - Ausbildung
TherDog bietet eine Ausbildung für Mensch und Hund, die sich an aktuellen wissenschaftlichen Standards orientiert und durch ein felderfahrenes, multidisziplinäres Referententeam einen hohen Praxisbezug bietet. Ziel der Ausbildung ist es, Mensch und Hund auf die Arbeit im individuellen Arbeitsfeld des Therapeuten oder Pädagogen vorzubereiten. Mensch und Hund sollen in die Lage versetzt werden, als Team zu kommunizieren, um die vielseitigen Möglichkeiten und Grenzen des tiergestützten Einsatzes mit unterschiedlichen Klienten zu erkennen und individuelle therapeutische oder pädagogische Angebote zu initiieren. Der Therapeut oder Pädagoge erhält die Sicherheit, seinen vierbeinigen Kollegen einschätzen und ihn gemäß seinen individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen im Arbeitskontext einsetzen zu können.

TherDog bildet die Mensch-Hunde-Teams mit Methoden der positiven Verstärkung aus und fördert die Arbeitsbereitschaft des Hundes durch das Aufgreifen seiner individuellen Stärken. Nur ein ausgeglichener und wesensfester Hund, der gerne arbeitet, wird langfristig stressfrei seinen Job als Therapiebegleithund ausführen können. Während der Ausbildung erprobt das Mensch-Hunde-Team seine praktischen Fähigkeiten in drei supervidierten Assistenzeinsätzen in unterschiedlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Die Ausbildung endet mit einer Prüfung für Mensch und Hund als Team mit den Teilbereichen:
• Eignungstest des Hundes
• schriftliche Klausur zu den Theorieinhalten der Ausbildung
• Projektarbeit mit Videoreferat

Nach erfolgreicher Absolvierung aller Seminarblöcke und der Haus-/Projektarbeiten sowie das Bestehen der schriftlichen und  praktischen Prüfung erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat und sind berechtigt, den Titel Therapiebegleithunde-Team zu führen.

Das Zertifikat muss einmal im Jahr durch eine Nachkontrolle verlängert werden. Dies ist notwendig, da auch geprüfte Hunde sich durch Unfälle, Traumata oder Krankheiten in ihrem Verhalten ändern können und möglicherweise dadurch die Eignung nicht mehr gegeben ist. Alle 2 Jahre ist zur Nachprüfung der Besuch von Fortbildungsveranstaltungen mit einem Mindestumfang von 16 Unterrichtseinheiten und einem Bezug zum Einsatzbereich des Mensch-Hunde-Teams nachzuweisen.

Assistenzhunde – Ausbildung mit Therdog
Assistenzhunde erbringen einem Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Einschränkungen Hilfeleistungen. Dadurch wird es dem Menschen ermöglicht, seine alltäglichen Aufgaben zu bewältigen. Assistenzhunde helfen ihrem Menschen zum Beispiel, Gegenstände vom Boden aufzuheben, Objekte aus Regalen zu holen, Lichtschalter oder Knöpfe zu betätigen, Türen zu öffnen und aufzuhalten und zu schließen, den Rollstuhl zu ziehen oder beim An- und Ausziehen Unterstützung zu geben. Die Hilfe durch einen Assistenzhund wird individuell auf den Bedarf seines menschlichen Teampartners abgestimmt. Je nach Einsatzzweck bzw. nach Art der Behinderung wird der Hund ausgebildet. Die Ausbildung findet mit dem Menschen statt, bei dem der Hund von Anfang an leben und arbeiten wird.

Interessenten an einem Assistenzhund werden bereits vor der Anschaffung eines Hundes ausführlich beraten. Die Anschaffung eines passenden Hundes wird professionell begleitet. Der Hund muss spezielle charakterliche Eigenschaften aufweisen, die es nach einer fundierten Ausbildung erlauben, ihn unter allen Bedingungen führen zu können. Der Vorteil dieses Weges für den Behinderten ist eine enge Bindung zwischen Hund und Hundeführer – und größtes gegenseitiges Verständnis. Wir arbeiten mit positiver Verstärkung und fördern die Arbeitsbereitschaft des Hundes durch das Aufgreifen seiner individuellen Stärken. Nur ein ausgeglichener und wesensfester Hund, der gerne arbeitet, wird seinem Menschen eine gute Hilfe sein!

Autismusbegleithunde: Besonders liegt uns die Ausbildung von Hunden für Menschen mit einer Autismusspektrum-Störung am Herzen! Autismusbegleithunde erlernen individuelle Aufgaben, um das Leben eines Kindes oder Erwachsenen mit Autismus zu erleichtern, wie z.B. bei Melt Downs zu beruhigen, in Menschenmengen Sicherheit zu geben oder Kinder mit Weglauftendenzen zu sichern.