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Der Neue Kupferhof in Hamburg

Kupferhof

Urlaub für Familien mit behinderten Kindern

Es war einmal vor mehr als sechs Jahren… damals lernten sich die Familien Schumann und Stangenberg im Kinderhospiz Sternenbrücke in Hamburg kennen. Neben gesunden Kindern gibt es sowohl bei Schumanns wie auch bei Stangenbergs einen mehrfach behinderten Sohn. Beiden Familien stellte sich die Frage: Was machen eigentlich Familien, in denen es ein Kind mit Behinderung gibt, die Bedingungen für eine Unterbringung in einem Hospiz aber nicht gegeben sind? Wo bekommen sie Entlastung? Und so entstand die Idee für ein Kurzzeit-Zuhause für diese Familien.

Kupferhof HamburgNachdem die beiden Familienväter mit weiteren Unterstützen den Verein Hände für Kinder gegründet hatten, folgten Jahre ehrenamtlicher Vorbereitung und Arbeit bis es im Mai 2013 endlich soweit war. Der Neue Kupferhof konnte eröffnet werden: Herzlich willkommen sind hier junge Gäste von 0-18 Jahren mit Handicap und einem Bedarf an sog. Eingliederungshilfe sowie ihre Familien. Im Neuen Kupferhof haben die Familien die Gelegenheit sich mit anderen Gästen, Pädagogen, Therapeuten und dem Pflegeteam auszutauschen, sich zu erholen und neue Kraft zu tanken. Selbstverständlich sind hier Gäste aus ganz Deutschland willkommen und inzwischen waren auch nahezu alle Bundesländer im Neuen Kupferhof zu Gast.

Der Urlaub in diesem Hamburger Pilotprojekt beginnt schon bei der Ankunft: Der Neue Kupferhof liegt ganz im Norden Hamburgs. Umgeben von einem weitläufigen Garten, Wäldern, Pferdekoppeln und einem Bauernhof. Kaum zu glauben, dass man sich trotzdem noch in Hamburg befindet und sogar mit öffentlichen Verkehrsmitteln schnell in die Hamburger City kommt. Wer mag, startet zu einem ausgiebigen Spaziergang, einer Fahrradtour oder verbringt den Tag lesend im Garten.

Urlaub im Neuen Kupferhof bedeutet eine Auszeit für die gesamte Familie. Denn: Das Team von Hände für Kinder, bestehend aus Kinderkrankenschwestern und –pflegern, Heilerziehungspflegern, Pädagogen und je nach Bedarf Therapeuten kümmert sich, nach Absprache mit den Eltern, rund um die Uhr um das Gastkind. Auch nachts ist das Team von Hände für Kinder im Einsatz. Der gesamte Rest der Familie darf nach Herzenslust ausschlafen, „chillen“, Hamburg entdecken, schwimmen gehen. Dinge, die viele Gäste des Neuen Kupferhofs aus ihrem Alltag nicht mehr kennen, aber sehr zu schätzen wissen. Wie Einträge im Gästebuch zeigen:

„ …und uns haben Sie eine Auszeit ermöglicht, ohne schlechtes Gewissen und ganz beruhigt, weil wir wussten, wie gut Jasper es im Neuen Kupferhof hat..“

„ … Danke für eine Zeit der Ruhe mit der Sicherheit, dass es dem besonderen Kind an nix fehlt….

„ … Patty und ich waren zwei wunderbare Wochen bei Ihnen. Es waren die zwei besten Wochen seit langem….“

„Zum ersten Mal seit zweieinhalb Jahren habe ich heute Nacht durchgeschlafen“

Eine Situation, die auch die beiden Gründer von Hände für Kinder, Steffen Schumann und Frank Stangenberg aus eigener Erfahrung kennen. Sie wissen selbst, wie ein Kind mit Handicap bei aller Liebe das Leben der gesamten Familie auf den Kopf stellt. Beide sind Väter gesunder Kinder und je eines behinderten Sohnes. Bei Familie Schumann kam Noah, das jüngste der drei Kinder, mehrfach behindert zur Welt. Das sogenannte Marshall-Smith-Syndrom, ein sehr seltener Gendefekt, hindert ihn daran, Sprechen oder Laufen zu lernen. Auch beim Essen und Trinken braucht er Hilfe. „Anders als bei alten Menschen, gab es bisher deutschlandweit keine Kurzzeitpflege-Angebote für behinderte Kinder“, erklärt Steffen Schumann. Nur wer„lebenslimitierend“ erkrankt ist, konnte eine Weile in einem Kinderhospiz unterkommen.

Im Kinderhospiz Sternenbrücke haben sich Schumanns und Stangenbergs kennengelernt und die Idee zu einer Alternative für Familien entstand. 2013 wurde aus der Idee Realität. Seitdem treffen sich hier Familien aus ganz Deutschland, tauschen sich miteinander und mit dem Hände für Kinder-Team aus und kehren mit neuen Impulsen und vor allem viel neuer Kraft in den Alltag zurück. „ Das Konzept ist großartig und man merkt, dass hier Eltern geplant haben, die die Nöte aus eigener Erfahrung kennen“, so beschreibt Anika Wölffel, die mit ihrem Sohn Jeppe zu Gast im Neuen Kupferhof war, ihren Eindruck.

Auch die Geschwisterkinder, die im Alltag der Familien oft zurückstecken müssen, kommen im Neuen Kupferhof auf ihre Kosten. „Uns gefällt es richtig gut“, sagt Kevin aus der Nähe von Tübingen. „Hier ist wirklich viel los.“ Das Trampolin ist eines seiner Lieblingssportgeräte im Kupferhof. Der zwei Jahre ältere Tim zählt Beschäftigungen aus dem Schlecht-Wetter-Programm auf: PlayStation, Billard, Tischtennis und den großen Bastelraum im Untergeschoss.

Kupferhof HamburgNach einer Eingewöhnungszeit von einigen Tagen für das Gastkind und die Pflegekräfte können Eltern ihr Kind sogar ganz in Obhut des Teams lassen und z.B. zu einer Kurzreise starten. Die meisten Eltern aber, so die Erfahrung, tun sich eher schwer mit dem völligen Loslassen. „Wer sein Kind jahrelang täglich pflegt, kann sich oft nicht vorstellen, dass eine andere Pflegeperson so schnell die individuellen Eigenheiten der Pflege erkennen und ausführen kann“, sagt Steffen Schumann, Geschäftsführer von „Hände für Kinder“ (HFK). „Aber meistens pendeln sich Nähe und Loslassen nach ein paar Tagen auf ein für alle stimmiges Maß ein.“

Weitere Auskünfte gibt es jederzeit bei Hände für Kinder, Kupferredder 45, 22397 Hamburg, Tel.: 040/6453252-0, per E-Mail: info@haendefuerkinder.de oder im Internet: www.haendefuerkinder.de. Dort finden interessierte Familien auch einen Aufnahmeantrag zum Download. Und potentielle Spender eine Liste mit Wünschen, die von weiteren Kinderpflegebetten bis zu einem Streichelzoo, reicht. In einem so jungen Haus wie dem „Neuen Kupferhof“ fehlt es noch an vielen Dingen, vor allem die von den Behörden vorgesehene und finanzierte Zahl an Betreuungskräften reicht nicht aus. Denn niemand kann vier Rollstühle gleichzeitig schieben, vier Kinder füttern oder nach Kräften fördern. Das Team von Hände für Kinder freut sich daher über jede Unterstützung.

 

Eine Situation, die auch die beiden Gründer von Hände für Kinder, Steffen Schumann und Frank Stangenberg aus eigener Erfahrung kennen. Sie wissen selbst, wie ein Kind mit Handicap bei aller Liebe das Leben der gesamten Familie auf den Kopf stellt. Beide sind Väter gesunder Kinder und je eines behinderten Sohnes. Bei Familie Schumann kam Noah, das jüngste der drei Kinder, mehrfach behindert zur Welt. Das sogenannte Marshall-Smith-Syndrom, ein sehr seltener Gendefekt, hindert ihn daran, Sprechen oder Laufen zu lernen. Auch beim Essen und Trinken braucht er Hilfe. „Anders als bei alten Menschen, gab es bisher deutschlandweit keine Kurzzeitpflege-Angebote für behinderte Kinder“, erklärt Steffen Schumann. Nur wer„lebenslimitierend“ erkrankt ist, konnte eine Weile in einem Kinderhospiz unterkommen.

Kupferhof HamburgIm Kinderhospiz Sternenbrücke haben sich Schumanns und Stangenbergs kennengelernt und die Idee zu einer Alternative für Familien entstand. 2013 wurde aus der Idee Realität. Seitdem treffen sich hier Familien aus ganz Deutschland, tauschen sich miteinander und mit dem Hände für Kinder-Team aus und kehren mit neuen Impulsen und vor allem viel neuer Kraft in den Alltag zurück. „ Das Konzept ist großartig und man merkt, dass hier Eltern geplant haben, die die Nöte aus eigener Erfahrung kennen“, so beschreibt Anika Wölffel, die mit ihrem Sohn Jeppe zu Gast im Neuen Kupferhof war, ihren Eindruck.

Auch die Geschwisterkinder, die im Alltag der Familien oft zurückstecken müssen, kommen im Neuen Kupferhof auf ihre Kosten. „Uns gefällt es richtig gut“, sagt Kevin aus der Nähe von Tübingen. „Hier ist wirklich viel los.“ Das Trampolin ist eines seiner Lieblingssportgeräte im Kupferhof. Der zwei Jahre ältere Tim zählt Beschäftigungen aus dem Schlecht-Wetter-Programm auf: PlayStation, Billard, Tischtennis und den großen Bastelraum im Untergeschoss.

Nach einer Eingewöhnungszeit von einigen Tagen für das Gastkind und die Pflegekräfte können Eltern ihr Kind sogar ganz in Obhut des Teams lassen und z.B. zu einer Kurzreise starten. Die meisten Eltern aber, so die Erfahrung, tun sich eher schwer mit dem völligen Loslassen. „Wer sein Kind jahrelang täglich pflegt, kann sich oft nicht vorstellen, dass eine andere Pflegeperson so schnell die individuellen Eigenheiten der Pflege erkennen und ausführen kann“, sagt Steffen Schumann, Geschäftsführer von „Hände für Kinder“ (HFK). „Aber meistens pendeln sich Nähe und Loslassen nach ein paar Tagen auf ein für alle stimmiges Maß ein.“

 

 

Weitere Auskünfte...

... gibt es jederzeit bei Hände für Kinder, Kupferredder 45, 22397 Hamburg, Tel.: 040/6453252-0, per E-Mail: info@haendefuerkinder.de oder im Internet: www.haendefuerkinder.de. Dort finden interessierte Familien auch einen Aufnahmeantrag zum Download. Und potentielle Spender eine Liste mit Wünschen, die von weiteren Kinderpflegebetten bis zu einem Streichelzoo, reicht. In einem so jungen Haus wie dem „Neuen Kupferhof“ fehlt es noch an vielen Dingen, vor allem die von den Behörden vorgesehene und finanzierte Zahl an Betreuungskräften reicht nicht aus. Denn niemand kann vier Rollstühle gleichzeitig schieben, vier Kinder füttern oder nach Kräften fördern. Das Team von Hände für Kinder freut sich daher über jede Unterstützung.

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