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Tipps für Eltern

Annis Mutter berichtet hier von dem Problem, ihre gesundheitlich und motorisch stark beeinträchtigte Tochter für Spaziergänge witterungsgerecht anzuziehen und macht anderen ´betroffenen´ Eltern ein Angebot:

Also es geht um eine Jacke und um eine große Erleichterung im Alltag mit “Andersnormalen”.

Ich musste leider miterleben, wie unser Kind ihr “Ich” verlor, bevor es ihr Leben verloren hat. Unsere Tochter Anni konnte immer weniger alleine und musste bald fest im Rollstuhl sitzen. Wir haben uns immer bemüht, den Alltag aufrecht zu erhalten und uns nicht alles von der Krankheit nehmen zu lassen. Also sind wir auch jeden Tag mit Anni spazieren gegangen. Das bedeutete, immer gut anziehen und so, dass es für das Wetter und die Zeit im Rollstuhl passte.

Anni konnte leider nicht mehr sagen ob es warm oder kalt ist, oder ob etwas drückt.
Uns hat es immer sehr angestrengt, sie in ihre Jacke zu bekommen, denn eine 1,70 m große schlanke Frau kann man nicht schnell auf´s Bett legen und hin und her drehen (eventueller Krampfanfall). So mussten wir die Arme (die nicht steif waren) immer biegen und in die Ärmel buchsieren. Es war jedes Mal sehr schweißtreibend und man hatte ein schlechtes Gewissen, weil es für Anni bestimmt nicht angenehm war.

Dann kam ich auf die Idee, von Ihrer Lieblingsjacke die Ärmel abzutrennen und sie durch einen Reißverschluss abnehmbar machen zu lassen. Von da an ging das Anziehen leicht und für alle ohne Qual. Und Anni konnte weiter ihre Lieblingsjacke anziehen und musste nicht nur weil sie im Rollstuhl saß, irgendeine doofe Jacke anziehen.



Kontakt
doreen.traetow@delphin-netzwerk.de

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