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Welcher Schulstuhl passt am besten für mein Kind?

Nicht nur Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf brauchen die bestmögliche Unterstützung in ihrem Schulalltag. Auch Lehrer, Betreuer und Schulträger sind durch die Inklusion mit einer veränderten Schulsituation konfrontiert und auf Entscheidungshilfen und erfahrene Absprechpartner angewiesen. Die Inklusion verändert viele etablierte Strukturen, für alle Beteiligten gilt: gemeinsam neue Lösungswege suchen und in die Tat umsetzen.

Bereits seit einigen Jahren befasst sich Thomashilfen mit dem Hilfsmittelbedarf im Rahmen der Inklusion. Gunnar Thomas, Inhaber von Thomashilfen: „Seit 40 Jahren sind wir Spezialist für die Kinder-Reha, so haben wir auch frühzeitig erkannt, dass der „neue Lebensraum“ Regelschule besondere Anforderungen an die individuelle Hilfsmittelversorgung stellt. Wo bisher Therapie-Spezialisten für die Betreuung der Kinder verantwortlich waren, treffen wir heute auf Lehrer, die primär den Bildungsauftrag verfolgen müssen. Dadurch verändern sich die Anforderungen, auch wenn natürlich weiterhin die Individualität in der Versorgung an erster Stelle steht. Doch Platzbedarf, keine Ausgrenzung und Konzentration auf die wesentlichen Funktionen sind wichtige Anforderungen, um die aktive Teilhabe am Unterricht zu ermöglichen. Thomashilfen achtet darauf, dass die Hilfsmittel auch in den Pausen die sozialen Kontakte zu den Mitschülern der inkludierten Kinder möglich machen.“


Im neuen Leitfaden „Schulstühle für die Inklusion“ werden einfache Sitz-Lösungen für Förderkinder in der Regelschule vorgestellt.

Neuer Leitfaden für Schulstühle zur Inklusion
Im Lebensraum Regelschule haben die Hilfsmittel für Förderkinder eine besondere Bedeutung. Doch vielen Lehrern fehlt bisher die Erfahrung mit diesen Hilfsmitteln, sie wissen nur: „Wir wünschen uns Schulstühle, die keine Berührungsängste erzeugen, sondern das gemeinsame Lernen im Unterricht und Spielen in den Pausen fördern.“ Mit der richtigen Versorgung können Förderkinder ihre Potentiale voll nutzen und ihre Fähigkeiten entfalten. Nachteile gleicht das richtige Hilfsmittel effektiv aus. Dafür muss es einfach im Handling und leicht zu integrieren sein, damit die Freude am gemeinsamen Lernen im Vordergrund steht.

Eine gute, stabile Sitzposition auf dem Stuhl hilft Kindern, die langen Sitzphasen während des Unterrichts zu bewältigen. Das gilt für Kinder mit Handicap umso mehr, da sie oft nicht selbständig sitzen können. Hier helfen geeignete Schulstühle, die Kinder in einer aufrechten Sitzposition zu halten. Diese Position bildet die Basis für die Bewegungsfähigkeit des Oberkörpers, der Arme und des Kopfes. Kinder, die viel Stabilisierung in ihrem Stuhl benötigen, können sich jedoch weniger auf der Sitzfläche bewegen und herumzappeln. Wenige Möglichkeiten für Positionswechsel führen dann zu vermehrtem Schwitzen im Sitzbereich und die Kinder beginnen, sich unwohl zu fühlen. Daher sollten diese Stühle mit Polstern im Sitz- und Rückenbereich ausgestattet sein, die für ein besseres Sitzklima und weniger Schwitzen sorgen. Für mobilere Kinder eignen sich Schulstühle aus Holz, die sich unauffällig und optisch gut in den Klassenraum integrieren lassen.

Der Schulstuhl für Förderkinder übernimmt durch schulgerechte Ausstattung und Elemente die notwendigen Stützfunktionen für das Kind. Durch verschiedene Verstellmöglichkeiten am Rücken, an der Sitzfläche, den Armlehnen und der Fußstütze und nicht zuletzt mit einer leichtgängigen Höhenverstellung bietet ein solcher Schulstuhl sehr gute und schnelle Anpassungsmöglichkeiten. Eine individuelle Lösung für Kinder, die ein wenig mehr Unterstützung beim Sitzen und Lernen benötigen, ist gefunden.


Lehrer sollen heute vor allem den Bildungsauftrag erfüllen, bisher waren Spezialisten für die individuelle Beschulung von Kindern mit Handicap verantwortlich. „Wir müssen unser Spezialwissen mit dem Lebensraum Regelschule in Einklang bringen – so helfen wir Kindern und Lehrern.” (Uwe Schneider, Lebenshilfe Bremervörde/Zeven)

Zappelphilipp und Träume-Liese im Unterricht
Auch für Kinder, die sich schwer konzentrieren können, sich immer wieder ablenken lassen und herumzappeln wollen, gibt es geeignete Stühle. Eine spezielle Sitzfläche verbessert die Aufmerksamkeit, denn die Kinder müssen hier durch Ausbalancieren Körperspannung aufbauen. Die Wachheit und Konzentration wird gefördert, gleichzeitig kann der Bewegungsdrang ausgeglichen werden, ohne ständig herumzulaufen.

„Der Hilfsmittel-Bedarf im Lebensraum Regelschule wird immer größer, daher wächst auch die Vielfalt in diesem Bereich“, so Gunnar Thomas „Allerdings achten wir darauf, dass die Hilfsmittel einfach und selbsterklärend sind, sonst werden sie keine Akzeptanz in der Schule finden“.



Leitfaden „Schulstühle für die Inklusion“ und weitere Informationen zu Hilfsmitteln für die inklusive Schule kostenlos anfordern bei:

Thomas Hilfen für Körperbehinderte GmbH & Co. Medico KG
Walkmühlenstr. 1
27432 Bremervörde
Info-Telefon: 04761 / 8860
Internet: www.thomashilfen.de / E-Mail: inklusion@thomashilfen.de
Facebook: www.facebook.com/thomashilfen

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